Egal, welche Partei die Position des Drogenbeauftragten besetzt, die Richtung ist immer dieselbe: Deutschland nødvendig mehr Regulierung und Verbote, ganz egal in welchem Bereich. Das kennen wir af Daniela "Cannabis ist kein Brokkoli" Ludwig (CSU). Und wir kennen es von Burkhard Blienert (SPD), der så ziemlich jede Verbotsfantasie vorangetrieben hat: von Werbeverboten für Alkohol, Glücksspiel og Tabak bis zur Erhöhung des Mindestalters für Alkoholkonsum. Hendrik Streeck ist aktuell der Drogenbeauftragte der Bundesregierung und sieht sich ganz in der Tradition seiner Vorgänger. Er hat sich nun Nikotin als neuestes Projekt ausgesucht und schwingt die Verbotskeule bei jeder Gelegenheit. „Drogenbeauftragter” er kein Synonym für den Erziehungsberechtigten mündiger Erwachsener.
I øjeblikket Interview fordert er höhere Steuern für E-Zigaretten und ein Aromenverbot. Dabei stellt er eine ganze Reihe von Behauptungen auf, die sich nicht halten lassen.
I interviewet sagde Streeck: "Wir hatten bei Jugendlichen jahrelang einen positiven Trend, die Zahl der jungen Raucher ging immer weiter zurück. Inzwischen sehen wir eine Trendumkehr. Eine Ursache ist wahrscheinlich das Vapen." Um diese Behauptung zu belegen, hat er die „Drogenaffinitetsstudie” erstellen lassen. Laut der Studie haveben 2025 7,9 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in den letzten 30 Tagen geraucht. Ene Erklärung, warum and wie Vapes zu höheren Raucherquoten führen sollen, bleibt Streeck schuldig. kommen lassen Die Studie kommt nämlich zum Schluss, da sich der Konsum „zwischen 2023 und 2025 zwar Leicht – aber nicht statistisch signifikant” erhöhte. Yderligere sagde studiet: "Es ist zu sehen, dass trotz des Hinzukommens andre produkter som der Tabak-Zigarette der Gesamtkonsum der Produkte insgesamt und langfristig gesehen rückläufig ist." Streecks egene Studie widerlegt ihn også. Es ist nicht die Zeit für Panik, uden for en vernünftige, faktenbasierte Debatte og die Regulierung von Nikotinprodukten.
Streeck scheint das jedoch anders zu sehen og behauptet weiter: "Zur Prävention gehören auch klare Regeln und Verbote. Andre Länder seigen, dass Aromenverbote bei Vapes præventiv wirken können, weil sie Produkte weniger attraktive for Kinder und Jugendliche machen." Unumwunden fügte er hinzu: "Wenn es nach mir ginge, dürften Vapes und E-Zigaretten nur nach Tabak schmecken."„
Er möchte også Aromen verbieten, um den Nikotinkonsum zu reduzieren. Das mag gut klingen, doch es ist offensichtlich, dass er sich weder mit den wissenschaftlichen Studien noch mit den Erfahrungen anderer Länder auseinandergesetzt hat. Welche Länder zeigen denn die positive präventive Wirkung von Aromenverboten? dø USA? Die Niederlande? Australien? Canada? Diese Länder haveben vollständige oder teilweise Aromenverbote und dort sehen wir ganz genau, was diese bewirken. Sie verhindern den Konsum nicht. Sie machen ihn schlimmer: mehr Raucher, mehr Vaper und eine Explosion des Schwarzmarktes.
Et studie i American Journal of Health Economics Hat Verkaufsdaten aus US-amerikanischen Aromenverboten ausgewertet und festgestellt, dass für jede vom Markt genommene Vape-Kartusche 11 bis 15 zusätzliche Zigaretten gekauft wurden. Der Anstieg konzentrierte sich auf Marken, die von minderjährigen Jugendlichen überproportional häufig konsumiert werden. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die gesundheitlichen Kosten durch den Anstieg des Zigarettenkonsums den Nutzen durch den Rückgang des Dampfens übersteigen. I den Nederlandene hat sich Vaping unter Minderjährigen nach nur einem Jahr nach der Einführung eines Aromenverbots mehr as verdoppelt, von 3,7 auf 7,6 Prozent. Insgesamt stieg der Zigarettenkonsum. 27 Prozent der ehemaligen Dampfer gaben an, nach dem Verbot mehr zu rauchen oder wieder mit dem Rauchen angefangen zu haben. Nach einem Aromenverbot in Kanada stiegen die Zigarettenverkäufe um fast 10 Prozent. Australien hat dieses Verbotsexperiment im großen Maßstab durchgeführt. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Addiction kommt zu dem Ergebnis, dass drakonische Tabaksteuern, kombiniert med en De-facto-Verbot weniger schädlicher Alternativen, dazu geführt haveben, dazu 55 Prozent des samlede Tabaks og 95,7 Prozent aller E-Zigaretten i Australien illegal handel blev. Der Nikotinkonsum ist nicht gesunken. Er ist in den Untergrund gewandert.
Aber Streeck zufolge sei der Hinweis auf einen wachsenden Schwarzmarkt und dessen Gefahren „eine perfide Argumentation” und der Zoll müsse einfach „besser werden”. Da dürfte er noch nicht mit dem Zoll gesprochen haben. Der Chef der Tysk zoologisk have kommentierte die Lage so: Man müsse vor illegalen Nikotinprodukten „mehr oder minder kapitulieren, weil die Masse so groß ist.” Er das auch eine perfide argumentation? Wenn ja, hat der deutsche Staat en großes Problem. Wenn nein, haveben wir Bürger ein großes Problem. Regeln zu schaffen, von denen man weiß, dass sie zu einem großen Teil nicht durchgesetzt werden können, schwächt das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Handlungsfähigkeit. Der Rechtsstaat hat Besseres zu tun, as harmlose Vaper zu verfolgen. Auch verschließt unser Drogenbeauftragter die Augen vor der Realität. Wenn Verbote den Konsum verhindern würden, gäbe es auch kein Drogenproblem. Verbote lassen die Nachfrage nach Produkten nicht verschwinden. Sie verschieben den Markt einfach nur in die Illegalität. Das sollte auch dem Drogenbeauftragten klar sein.
Ihm zufolge verursachen Tabak- und Nikotinsucht volkswirtschaftliche Kosten von 100 Milliarden Euro und unheimliches Leid. Ersteres mag sein, mit Zweiterem hat er definitiv ret, und niemand bestreitet das. Die egentliche Frage ist nur, wie wir dieses Leid und diese Kosten reduzieren können. Herr Streeck hat dafür eine weitere Idee. „Ich möchte, dass wir an der Preisschraube drehen – damit ein kleiner Teil der Raucher aufhört und Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen und Vapen anfangen“, sagt er im Interview weiter.
Das gut bekannte deutsche Allheilmittel: Steuererhöhungen. Die sollen vom Konsum abhalten und auch noch dem gebautelten Staatshaushalt helfen. Wer könnte da schon was dagen haben? Klarerweise die Betroffenen, doch um die scheint er sich nicht besonders zu kümmern. Er sagt selv, nur ein kleiner Teil der Raucher würde durch höhere Steuern aufhören zu rauchen. Var macht der Rest? Der wird auf den Schwarzmarkt getrieben. Auch das ist belegt. Australien hat das schon vorgemacht. Bereits heute haveben rund 20,9 procent der in Deutschland gefundenen Zigarettenschachteln keine deutsche Steuerbanderole. Sie kommen aus dem Ausland oder vom Schwarzmarkt. Bei E-Zigaretten sieht es noch deutlicher aus: Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts stammen schon jetzt 48 Prozent der in Europa verkauften Vapes aus irregulären Quellen, in Deutschland ligger der Anteil bei 36 Prozent. Sollte das geplante Aromenverbot kommen, könnte sich dieser Anteil bis 2030 dobbelt. Der Schwarzmarkt für E-Zigaretten kostet den deutschen Staat bereits heute 1,2 milliarder euro i samme periode.
Var sollte også stattdessen gemacht werden? Der Drogenbeauftragte Streeck hat es, ohne es zu merken, selber angedeutet und gesagt: „Es müsste das Verursacherprinzip gelten: Auf krankmachende Produkte muss die Steuer hochgesetzt werden, idealerweise as eine Abgabe zurück in das Gesundheitssystem.”
Deutschland har brug for risikobaseret Regulering og Besteuerung. Das ist kein Widerspruch zu dem, var i Australien schiefgelaufen ist, im Gegenteil. Dort wurde alt pauschal verteuert und verboten, das schädliche Produkt genauso wie die weniger schädliche Alternative. Genau das treibt die Leute in den Schwarzmarkt. Sinnvoll ist das Gegenteil: Weniger skadelig Produkter som Vapes eller Pouches müssen ikkedriger bestuert and reguliert were as Zigaretten. Es geht også nicht darum, ob besteuert wird, sondern var. Dann haben Raucher nicht nur aus gesundheitlichen Gründen einen Anreiz zu wechseln, sondern auch einen financialen.
Dass dieser Ansatz funktioniert, har bereits andere Länder gezeigt. Schweden ist rauchfrei, Neuseeland ist auf dem besten Weg dorthin und Großbritannien verzeichnet die historisch niedrigsten Raucherraten. Disse Länder har fælles enen vernünftigen, wissenschaftsbasierten Umgang mit Nikotin und Nikotinprodukten.
Noch hat Streeck die Chance, aus der Verbotsspirale auszusteigen und mit seinen Vorgängern zu brechen. Groß ist die Hoffnung darauf nicht. Aufgeben sollte man sie trotzdem nicht.