I Deutschland wird gerade über ein Verbot von Aromen i E-Zigaretten diskuterat. Der Gedanke dahinter klingt vernünftig: weniger attraktiva produkter, weniger Jugendliche, die vapen. Die Realität sieht anders aus. Ein Aromatenverbot wird den Schwarzmarkt stärken, Jugendschutzmaßnahmen aushöhlen und erwachsene Raucher von einem Produkt wegdrängen, das ihnen tatsächlich hilft.
En ny studie av Fraunhofer-instituten zeigt das Ausmaß des Problems. Fast die Hälfte aller in der EU konsumierten Vaping-Produkte wird bereits auf illegalen Wegen gehandelt — ein Markt im Wert von 6,6 Milliarden Euro. Deutschland ligger derzeit bei einem irregulären Marktanteil von 36 Prozent. Ein Aromatenverbot wird diese Zahl nicht senken. Es wird sie in die Höhe treiben.
Das Beispiel der Niederlande macht das deutlich. Nach Einführung des Aromatenverbots stieg das Vapen unter Jugendlichen innerhalb eines Jahres um 25 Prozent, das Rauchen um 4 Prozent. Das Verbot, das junge Menschen shoulde, hat das Gegenteil bewirkt. Denn ein Schwarzmarkthändler fragt nicht nach dem Ausweis. Er prüft keine innehållsstoffe. Er registrerad keine produkter. Wenn das legale Angebot wegfällt, verschwindet die Nachfrage nicht — nur die Kontrolle darüber.
In Deutschland bevorzugen erwachsene Vaper mehrheitlich Frucht- und andere Nicht-Tabak-Aromen. Das ist kein Zufall und kein Marketingtrick. Diese Aromen helfen dabei, die sensorische Verbindung zur Zigarette zu kappen. Studien zeigen, dass Erwachsene, die aromatisierte E-Zigaretten nutzen, eine 230 procent högre chans haben, mit dem Rauchen aufzuhören als jene, die Tabak-Aromen verwenden. Wer die Aromen verbietet, drängt einen erheblichen Teil dieser Menschen zurück zur Zigarette oder in den Schwarzmarkt.
Die Fraunhofer-Studie är slututig: Verbote funktionieren nicht. Sie verschieben den Markt, sie regulieren ihn nicht. Deutschland als centraler Logistikknoten für Vaping-Produkte in Europa würde mit einem Verbot vor allem eines erreichen: mehr illegale Ware, die durch das Land fließt and trotzdem bei Verbrauchern landet, nur eben ohne jede Controle.
Deutsche Politiker wollen Jugendliche protect und die öffentliche Gesundheit verbessern. Das ist richtig. Aber der Weg dorthin führt nicht über Verbote, die nachweislich nicht functionieren. Er führt über klar Regulierung, verhältnismäßige Regeln och ehrliche Kommunikation über relativ Risiken.
Die Niederlande har den Versuch gemacht. Der Schwarzmarkt wuchs. Der Jugendschutz versagte. Deutschland kann daraus lernen oder denselben Fehler wiederholen.