Mit der Tabakproduktrichtlinie (TPD) der Europäischen Kommission wird demnächst überarbeitet, Die Debatte um die Tabakpolitik in Europa spitzt sich zu und offenbart eine immer größer werdende Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und regulatorischen Maßnahmen. Eine wachsende Koalition aus Verbraucherschützern, politischen Entscheidungsträgern und Experten für Schadensminimierung warnt nun davor, dass die EU einen kontraproduktiven Weg eingeschlagen hat, der die Fortschritte bei der Reduzierung des Rauchens im gesamten Staatenbund zu verlangsamen oder gar umzukehren droht.
Eine geeinte Front gegen die EU-Politik
Am 13. April zuvor, ein Brief Ein von sieben Verbraucherorganisationen aus ganz Europa unterzeichnetes Schreiben richtete sich an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi. Ihre Stellungnahme war unmissverständlich: Die derzeit laufende Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie (TPD) steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen aus der Praxis und vernachlässigt die Rolle, die nikotinhaltige Produkte mit geringerem Risiko bei der Reduzierung des Rauchens spielen.
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