Die Chance für ein rauchfreies Europa nutzen

Mit dem Zusammentritt des neu gewählten Europäischen Parlaments bietet sich eine einmalige Chance, bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu einem rauchfreien Europa zu erzielen. Indem das Parlament eine Raucherquote von unter 51 % bis 2040 anstrebt, kann es die öffentliche Gesundheit auf dem gesamten Kontinent grundlegend verändern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es jedoch notwendig, wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen, den Verbrauchern zuzuhören und von Beispielen aus der Praxis wie Schweden zu lernen.

Europa rauchfrei zu machen ist in der Tat eine gewaltige Aufgabe, aber sie ist machbar, wenn zukünftige Regulierungen auf der Realität basieren. Leider befinden wir uns derzeit inmitten einer Epidemie von Fehlwahrnehmungen hinsichtlich des Schadensminderungspotenzials und der Risiken alternativer Nikotinprodukte. Besorgniserregend ist, dass…, 74% von Rauchern Weltweit herrscht die falsche Annahme, dass Dampfen genauso schädlich oder sogar schädlicher als Rauchen sei. Dieser weitverbreitete Irrglaube stellt eine Krise für die öffentliche Gesundheit dar und hält Tausende von Rauchern in der EU davon ab, auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen. Das neue Parlament muss diese Krise entschieden angehen.

Weltweit stimmen über 100 Organisationen und Regierungsinstitutionen darin überein, dass Dampfen ist deutlich weniger schädlich als Rauchen. Dieser Konsens wird durch eine systematische Evidenzprüfung gestützt. Cochrane, Cochrane ist eine britische Nichtregierungsorganisation im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Die systematischen Übersichtsarbeiten von Cochrane gelten weltweit als Goldstandard für gesundheitsbezogene Evidenz, und ihre Ergebnisse bestätigen, dass E-Zigaretten Rauchern beim Aufhören helfen.

Darüber hinaus haben angesehene Gesundheitsbehörden, darunter der britische National Health Service (NHS), Maßnahmen ergriffen, um weit verbreitete Missverständnisse über das Dampfen auszuräumen. Der NHS veröffentlichte einen Leitfaden mit dem Titel “Mythen und Fakten zum Thema Dampfen”Rauchern hochwertige, evidenzbasierte Informationen bereitzustellen.“ Solche Bemühungen unterstreichen die Bedeutung einer präzisen Kommunikation und einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Regulierung.

Schwedens Ansatz Schwedens Weg zur Rauchfreiheit setzt ein bemerkenswertes Beispiel, dem die EU folgen sollte. Anstatt sicherere Nikotinprodukte zu verbieten, hat Schweden auf Schadensminderung gesetzt und die Verwendung von Produkten wie Snus, Nikotinbeuteln und E-Zigaretten befürwortet. Diese Strategie hat Schweden an den Rand des ersten rauchfreien Landes gebracht und dient als Vorbild für globale Strategien zur Tabakschadensminderung.

Die anstehenden Überarbeitungen der Tabakproduktrichtlinie (TPD) und der Tabaksteuerrichtlinie (TTD) stellen für die EU wegweisende Entscheidungen dar. Die EU steht vor einer entscheidenden Wahl: den erfolglosen Weg von Verboten und Überregulierung weiterzugehen oder das erfolgreiche schwedische Modell der Schadensminderung anzuerkennen und zu übernehmen. Debatten über Aromenverbote oder das Verbot von Produkten wie Nikotinbeuteln drohen, das Ziel einer rauchfreien Welt zu gefährden. Diese restriktiven Maßnahmen würden nicht nur den Zugang von Rauchern zu weniger schädlichen Alternativen erschweren, sondern auch die gesundheitspolitischen Probleme, die wir lösen wollen, verschärfen.

Es ist unerlässlich, dass das neue Parlament anerkennt, dass gut regulierte, schadensmindernde Produkte Leben retten können. Indem wir ein Umfeld fördern, in dem Raucher zum Umstieg auf weniger schädliche Alternativen ermutigt werden, können wir die Raucherquoten drastisch senken und die öffentliche Gesundheit verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das neue Europäische Parlament die einmalige Chance hat, Geschichte zu schreiben und Europa in eine rauchfreie Zukunft zu führen. Indem es auf wissenschaftliche Erkenntnisse hört, die Bedürfnisse der Verbraucher versteht und von erfolgreichen Beispielen wie Schweden lernt, können die Abgeordneten Regelungen erlassen, die der öffentlichen Gesundheit tatsächlich zugutekommen. Mit dem richtigen Ansatz ist ein rauchfreies Europa zum Greifen nah.

Ursprünglich veröffentlicht Hier

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