18.12.25 – Brüssel. Die World Vapers Alliance (WVA) kritisiert EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi scharf für seine Aussage in einem Interview mit Euractiv Die Aussage, dass E-Zigaretten, Nikotinbeutel und Tabakerhitzer “zu 100 Prozent” so schädlich seien wie Zigaretten, widerspricht jahrzehntelangen Erkenntnissen und birgt die Gefahr, Millionen von Rauchern davon abzuhalten, auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen.
Michael Landl, Direktor der World Vapers Alliance, sagte, Várhelyis Äußerungen seien nicht nur falsch, sondern gefährlich.
„Indem der Kommissar den Menschen erzählt, dass E-Zigaretten und Nikotinbeutel genauso schädlich seien wie Zigaretten, betreibt er faktisch eine Marketingkampagne für das Rauchen. Raucher, die möglicherweise umgestiegen wären, werden weiterhin Zigaretten rauchen, und es werden noch mehr Menschen sterben. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ein Gesundheitsbeauftragter tun sollte.”
Unabhängig Studien und Rezensionen Von Regierungen und Gesundheitsbehörden weltweit in Auftrag gegebene Studien belegen übereinstimmend, dass diese Produkte weitaus weniger schädlich sind als Rauchen. Sie zeigen auch, dass diese Produkte Menschen beim Rauchstopp helfen und dass Raucher, die vollständig umsteigen, ihr Risiko für rauchbedingte Krankheiten deutlich senken können. Várhelyis Behauptung ignoriert diese Erkenntnisse und führt die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Risiken in die Irre.
Trotz des offiziellen EU-Ziels einer rauchfreien Generation mit weniger als 5 Prozent Rauchern bis 2040 ist der Staatenbund weit davon entfernt. Eurobarometer Eine Umfrage zeigt, dass die EU dieses Ziel im derzeitigen Tempo erst um das Jahr 2100 erreichen wird. Experten Und Verbrauchergruppen haben davor gewarnt, dass die Weigerung der EU, weniger schädliche Alternativen in Betracht zu ziehen, ein Hauptgrund dafür ist, warum die Fortschritte so langsam sind.
Die World Vapers Alliance fordert Kommissar Várhelyi auf, seine Aussagen zu korrigieren, sich mit unabhängigen Wissenschaftlern und Verbrauchervertretern zu treffen und sich zu einer evidenzbasierten Kommunikation über Nikotin zu verpflichten. Die EU kann den Kampf gegen das Rauchen nicht glaubwürdig führen, solange ihr eigener Gesundheitskommissar Fehlinformationen verbreitet, die Raucher weiterhin zum gefährlichsten Produkt überhaupt, der Zigarette, greifen lassen.