Während WHO und Bundesregierung E-Zigaretten bekämpfen, sterben 8 Millionen …

BERLIN, 27.05.2026 – Heute gingen Konsumenten in Berlin gegen das drohende Aromenverbot auf die Straße. Die Bundesregierung wird E-Zigaretten ihrer wirksamsten Eigenschaft berauben: der Aromen, die Millionen Rauchern geholfen haben, aufzuhören. Am Sonntag ist der Weltnichtrauchertag der WHO. Und die Botschaft aus Berlin ist klar: So nicht.

Michael Landl, Leiter der World Vapers’ Alliance, kommentierte:

„In Großbritannien bekommen Raucher kostenlose E-Zigaretten vom Staat, weil die Regierung verstanden hat, dass Raucher eine Aufstiegshilfe brauchen. Was sie nicht brauchen, sind Moralpredigten.”

Die wissenschaftliche Grundlage für ein Aromenverbot: nicht vorhanden. Erwachsene, die auf E-Zigaretten mit Aromen umsteigen, haben eine um 230 Prozent Höhere Chance, mit dem Rauchen aufzuhören als jene, die Produkte mit Tabakgeschmack nutzen. Eine Studie aus Kanada zeigt: Nach einem Aromenverbot stiegen die Zigarettenverkäufe um fast 10 Prozent. Wo Aromen eingeführt wurden, kehrten Verbraucher zu Zigaretten zurück oder kauften Produkte auf dem Schwarzmarkt.

Als Gegenstück zum Weltnichtrauchertag der WHO findet am Samstag der jährliche Weltdampftag statt. Das Motto: Ein Schalter – jeder gewinnt. Wenn ein Raucher vollständig auf das Dampfen umsteigt, verändert sich das nicht nur seine eigene Gesundheit. Passivrauchen erhöht bei Kindern das Risiko für Asthma, Bronchitis und Lungenentzündung. Mütterliches Rauchen erhöht das Risiko für Früh- und Totgeburt. Kinder von Rauchern werden bis zu viermal selbst Raucher. Ein Umstieg auf eine weniger schädliche Alternative schützt die ganze Familie.

Die WHO nennt E-Zigaretten und Nikotinbeutel Instrumente der Industrie, um eine neue Generation süchtig zu machen. Schweden, Großbritannien und Neuseeland, die Länder mit den stärksten Rückgängen bei den Raucherquoten, nennen sie Instrumente der öffentlichen Gesundheit. „Rauch tötet. Nikotin nicht. Je länger die Politik das ignoriert, desto mehr Menschen zahlen den Preis”, so Landl.

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