Wir sprechen oft darüber, dass die weltweite Politik im Bereich E-Zigaretten nicht verbraucherorientiert ist. Politiker haben vielleicht gute Absichten – wie die Senkung der Raucherquote oder den Schutz junger Menschen vor Nikotin –, doch die letztendlich verabschiedeten Richtlinien widersprechen diesen Zielen oft. Ist das ein Widerspruch in sich? Nicht wirklich. So funktioniert Prohibitionismus eben. Oder besser gesagt: So funktioniert er nicht.
Im Bereich der Tabakschadensminimierung trifft man häufig auf Erwachsene, die dank weniger schädlicher Alternativen wie E-Zigaretten, Pouches oder Snus mit dem Rauchen aufgehört haben. In politischen Kreisen hingegen wird eher über Verbote von Aromen in E-Zigaretten, Steuererhöhungen für sicherere Produkte oder ein generelles Verbot des Dampfens diskutiert. Die Erfolgsgeschichten werden dabei oft ignoriert.
Wie konnte es also zu dieser enormen Kluft zwischen Konsumenten und politischen Entscheidungsträgern kommen?
Die WVA startete eine Umfrage, um diese Diskrepanz aufzuzeigen. Obwohl das Dampfen weltweit zunehmenden Einschränkungen unterliegt, nutzen es weiterhin Menschen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Die Politik muss dies berücksichtigen. Wir erhielten 219 Antworten von Dampfern, die ihre Meinung zu den aktuellen und geplanten Einschränkungen äußerten.
Wir haben Dampfer gefragt, wie sie zu verschiedenen Einschränkungen stehen.
Hier sind fünf wichtige Erkenntnisse:
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Bis zu 90% Viele Dampfer sind ehemalige Raucher, die mit dem Dampfen aufgehört haben.

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Mehr als 97% Ich bin der Meinung, dass Regierungen weniger schädliche Nikotinalternativen zur Raucherentwöhnung unterstützen sollten.

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Über 83% sagen sie, sie würden entweder wieder anfangen zu rauchen (67%) oder sich dem Schwarzmarkt zuwenden (16%) wenn das Dampfen verboten würde.

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92.7% Sie geben an, dass Aromen eine wichtige Rolle dabei spielten, ihnen beim Aufhören mit dem Rauchen zu helfen.

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86.8% glauben E-Zigaretten sollten günstiger sein als Zigaretten.

Die Umfrage liefert eine klare Botschaft von Dampfern: Sicherere Nikotinalternativen wie das Dampfen helfen Menschen beim Rauchstopp, und Einschränkungen treiben sie nur zurück zu Zigaretten oder auf den Schwarzmarkt. Die Politik muss zuhören und sich auf das konzentrieren, was tatsächlich funktioniert.
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