Spanische NGO fordert EU-Kommission auf, den Verkauf von E-Zigaretten einzuschränken

Die EU-Kommission (EK) hat soeben die Registrierung einer Europäischen Bürgerinitiative (EKI) mit dem Titel ’Aufruf zur Schaffung einer tabakfreien Umwelt und der ersten tabakfreien Generation Europas bis 2030‘ bekannt gegeben, in der die Kommission aufgefordert wird, den Verkauf von Tabak- und Nikotinprodukten an alle nach 2010 Geborenen zu verbieten.

In einer Pressemitteilung erklärte Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance (WVA), zu dieser Ankündigung, dass diese Initiative ein deutliches Beispiel für die weit verbreiteten Fehlinformationen über das Dampfen sei. ’Diese Initiative verdeutlicht die weitverbreiteten Fehlinformationen über verschiedene Nikotinprodukte. Wir können nicht alle Produkte über einen Kamm scheren. Fast alle Schäden durch das Rauchen stammen von den Tausenden anderen Chemikalien im Tabakrauch, nicht vom Nikotin. Alternativen wie das Dampfen sind wesentlich schädlicher.“ weniger schädlich und sind erwiesen effektive Methoden zur Raucherentwöhnung. ”Ein Verbot wird nichts als Menschenleben kosten.“

Darüber hinaus, so fügte er hinzu, bezweifelt die WVA, ob ein an ein Geburtsjahr geknüpftes Verkaufsverbot überhaupt praktikabel ist. “Wie soll das in der Praxis funktionieren? In wenigen Jahren müssten Geschäfte die Ausweise von 50-Jährigen kontrollieren. Das funktioniert nicht. Diese Regeln werden ignoriert oder einen riesigen Schwarzmarkt hervorbringen. Beides schadet der öffentlichen Gesundheit. Abgesehen von der Unpraktikabilität könnten generationsbedingte Verbote in Europa illegal sein, da sie gegen die Gleichbehandlung aller EU-Bürger verstoßen – eine Säule des Vertrags von Lissabon. Außerdem ist es moralisch verwerflich, ihnen das Recht auf Schutz vor bestimmten Krankheiten zu verweigern.“ Schadensminderung ”Anstatt Raucher zu stigmatisieren, müssen wir allen jüngeren Generationen die Möglichkeit geben, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören“, fügte Landl hinzu.

 

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