Warschau, 04.10.2024 — Die World Vapers' Alliance (WVA) lehnt die Entscheidung der polnischen Regierung entschieden ab, erheben Verbrauchsteuern auf erhitzte Tabakprodukte und E-Liquids zum Dampfen sollen die Preisunterschiede zwischen Tabakprodukten und ihren Ersatzstoffen verringern, um deren Konsum einzuschränken.
Nach den neuen Regelungen werden E-Liquids, ähnlich wie Tabakerhitzer, deutlich besteuert. Allerdings führen Steuererhöhungen auf E-Zigarettenprodukte häufig zu unbeabsichtigten Folgen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass viele Konsumenten bei steigenden Preisen für E-Liquids…, insbesondere junge Erwachsene, wieder auf herkömmliche Zigaretten umsteigen. Kreuzpreiseffekt untergräbt die Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, indem die Raucherquote steigt, anstatt zu sinken.
Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance, betonte: ’Die Besteuerung muss dem Risiko der Produkte angemessen sein. Dampfen ist deutlich weniger schädlich als Rauchen, dennoch behandelt diese Steuer es gleich und gefährdet damit die öffentliche Gesundheit.“. Raucher sollten Anreize zum Umstieg erhalten und nicht durch höhere Preise wieder zu Zigaretten zurückgedrängt werden.”
Studien zeigen außerdem, dass höhere Steuern auf weniger schädliche Nikotinprodukte Raucher vom Umstieg abhalten – ein Problem, das insbesondere Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen betrifft. Viele Konsumenten wiederum reagieren auf steigende Kosten für E-Zigaretten anders. zum Rauchen wechseln, und kehrt damit die positiven gesundheitlichen Ergebnisse um, die in Ländern wie Großbritannien und Schweden mit einem Schwerpunkt auf Schadensminderung beobachtet wurden.
Alberto Gómez Hernández, Policy Manager der World Vapers' Alliance, fügte hinzu: ’Die Besteuerung weniger schädlicher Alternativen zu erhöhen, ist kontraproduktiv. Es besteht die Gefahr, dass Raucher vom Umstieg abgehalten werden, was letztendlich Menschenleben kostet. Ein risikobasierter Ansatz bei der Besteuerung ist entscheidend für das Erreichen sinnvoller Ergebnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit.”
Die WVA fordert die polnische Regierung dringend auf, ihren Ansatz zu überdenken und eine Steuerpolitik zu verfolgen, die dem geringeren Risiko des Dampfens im Vergleich zum Rauchen Rechnung trägt und sicherstellt, dass sicherere Alternativen erschwinglich und zugänglich bleiben.