Paris, 12. Februar 2026 – Die World Vapers' Alliance (WVA) begrüßt eine neuer Bericht von der französischen Gesundheitsbehörde ANSES, die klarstellt, dass das Dampfen weniger schädlich ist als das Rauchen und als Option zur Risikominderung für erwachsene Raucher weiterhin zur Verfügung stehen sollte.
Die französische Arzneimittelbehörde ANSES kommt in ihrer Expertenmeinung zu dem Schluss, dass der Verzicht auf Verbrennung der größte Vorteil von E-Zigaretten ist. Die Arbeitsgruppe der Behörde stellt ausdrücklich fest, dass die gesundheitlichen Risiken des Dampfens insgesamt geringer sind als die des Rauchens. Gleichzeitig merkt die ANSES an, dass nur etwa 21 % der erwachsenen Dampfer in Frankreich noch nie geraucht haben. Dies zeigt, dass das Dampfen überwiegend von aktuellen oder ehemaligen Rauchern genutzt wird und nicht viele Nichtraucher anzieht.
“Dieses Urteil der ANSES ergänzt die bestehenden Erkenntnisse in der französischen Debatte.” sagte Alberto Gómez Hernández, Policy Manager der World Vapers' Alliance. “Die oberste Gesundheitsbehörde Frankreichs erkennt nun eindeutig an, dass Dampfen weniger riskant ist als Rauchen und dass der fehlende Verbrennungsprozess der entscheidende Vorteil ist. Die Politik kann nicht länger so tun, als wären alle Nikotinprodukte gleich.”
Der Bericht enthält außerdem praktische Empfehlungen für Raucher und ermutigt sie zum Umstieg auf E-Zigaretten, falls sie mit herkömmlichen Nikotinersatztherapien nicht mit dem Rauchen aufhören können. Die französische Regulierungsbehörde ANSES weist zudem auf eine besorgniserregende Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der öffentlichen Wahrnehmung hin: Viele Franzosen glauben nach wie vor, dass E-Zigaretten genauso riskant oder sogar riskanter als herkömmliches Rauchen sind, obwohl die vorliegenden Beweise das Gegenteil belegen.
“Genau darum geht es bei der Tabakschadensminderung: Rauchern alle möglichen Mittel an die Hand zu geben, um von der tödlichen Verbrennung wegzukommen, und sicherzustellen, dass sie nicht durch irreführende Risikowahrnehmungen von weniger schädlichen Alternativen abgeschreckt werden.“,” fügte Gómez Hernández hinzu.