WVA kritisiert EU-Plan ‘Safe Hearts’, weil er Schadensminderung ignoriert

Die neu veröffentlichte Studie der Europäischen Kommission Safe Hearts Plan Das Programm verspricht, die Herz-Kreislauf-Belastung in Europa zu verringern. Anstatt Schadensminderung als Präventions- und Raucherentwöhnungsmaßnahme einzusetzen, betrachtet es sicherere Nikotinprodukte als Teil des Problems statt als Lösung. Dieses Versäumnis führt zwangsläufig zum Scheitern.

Rauchen ist nach wie vor ein Hauptfaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber EU Raucherquoten haben sich kaum bewegt und sind seit 2021 nur um einen Punkt gesunken. Beim aktuellen Tempo verschiebt sich das 5-Prozent-Ziel bis 2040 auf 2100, also 60 Jahre zu spät.

Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance, sagte:

Der Safe Hearts Plan lässt Raucher im Stich, indem er die Schadensminimierung völlig ignoriert und das Dampfen und die E-Zigarettenbeutel als Einstieg in die Sucht anstatt als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung betrachtet. Länder wie Schweden haben den Trend zum Rauchen umgekehrt und die Herz-Kreislauf-Ergebnisse durch weniger schädliche Alternativen verbessert, anstatt diese Alternativen anzugreifen, die Teil der Lösung sein sollten. Das ist eine verpasste Chance. Die Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie muss nun zumindest Schadensminimierung und risikobasierte Regulierung zu ihren Eckpfeilern machen, sonst wird die EU niemals rauchfrei werden.

Der Safe Hearts Plan beinhaltet die Zusage der Kommission, die Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie zu beschleunigen. Ohne risikobasierte Regeln und Steuern besteht jedoch die Gefahr, dass sich Fehler der Vergangenheit wiederholen.

Mit E-Zigaretten, Snus und Nikotinbeutel, Schweden steht kurz davor, 15 Jahre früher als geplant das weltweit erste rauchfreie Land zu werden. Tschechien senkte die Raucherquote innerhalb von drei Jahren um 23 Prozent durch pragmatische Maßnahmen. Griechenland reduzierte sie um 14 Prozent durch die Förderung von Schadensminimierung. Die EU-Kommission ignoriert diese Lehren.

Die Weltallianz der Dampfer appelliert daher an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und die Mitgliedstaaten, sich für eine wissenschaftlich fundierte und verbraucherfreundliche Nikotinregulierung mit fairen Steuern einzusetzen, die die tatsächlichen Risiken widerspiegeln. Nur so kann Europa an Schwedens Erfolg anknüpfen und die Ziele einer rauchfreien Welt erreichen.

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